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Rebekka 3/7/2010
Nun endlich sollt Ihr in Deutschland auch nochmal ein Lebenszeichen von mir bekommen.
Mein letzter Tag hier in Matyazo steht an und es gibt noch einiges zu erledigen, bevor Anne-Kathrin und ich uns morgen Abend in den Zug setzen um nach DAr es Salaam zu fahren.
Koffer packen, letzte Gespräche, Besuche etc… und eins der guten Dinge ist auch, dass wir heute noch das Fußballspiel unserer deutschen Mannschaft hier schauen können.
Dank unserem Techniker Alex Moor, hatten wir die Möglichkeit, das Welterlebnis, die WM, auch hier in Matyazo (am Ende der Zivilisation *lach*) zu verfolgen. Und das nicht nur im Fernseher, sondern auf Großleinwand übertragen mit Beamer. Es war teilweise echt lustig gemeinsam mit den Einheimischen Fußball zu gucken und sich zu freuen oder die Hände über dem Kopf zusammen zu schlagen.
Bin gespannt wie es heute ausgehen wird. Bisher haben die Afrikaner ihre Daumen immer für andere Fußballmannschaften gedrückt und nicht für die deutsche Mannschaft.
Mir geht es hier immer noch sehr gut und ich fühl mich wohl. Das Jahr hat mich sehr geprägt und ich durfte Gottes Hand immer wieder spüren. Es ist einfach schön zu beobachten,wie die Kinder sich hier entwickeln und mit wie viel Liebe und Freude sie hier aufwachsen. Es ist beeindruckend, wie viel Liebe und Geduld die Angestellten und die auszubildenden Mädchen hier für die Kinder haben. Das ist in Tanzania nicht selbstverständlich, denn hier im Land gilt ein Kind als ein Kind das einfach nur da ist und mitläuft.
ein Wochenende mit 200 Kindern zwischen 8 und 14 Jahren zu erleben. Aus drei verschiedenen Dörfern kamen die Sonntagschullehrer mit den Kindern und ihren eigenen Köchinnen an, um gemeinsam das Camp zu erleben. Die Mitarbeiter hatten sich sehr gut vorbereitet und die Kinder riesen Spaß. Gemeinsam mit ihnen zu singen, lachen, spielen und toben, die gute Nachricht weiter zu geben hat den Kindern und auch uns sehr gut getan. Es war gar nicht so viel anders als Kindercamps in Deutschland, doch schon die ganze äußerliche Umgebung, irgendwo im “Dreck” zu sitzen und immer mit vier Kindern von einem Teller zu essen, mit 150 in einer kleinen Kirche ohne Matte etc. zusammen auf dem Boden schlafen (also die Kinder, wir durften ins Pfarrhaus
und vieles mehr, das könnte man sich in Deutschland nicht vorstellen.
Vor einigen Monaten habe ich einen Antrag auf Verlängerung meines Einsatzes gestellt, dieser wurde mir genehmigt. Daher werde ich Ende August von Deutschland wieder ausreisen um mich auf den Weg nach Matyazo zu machen. Ab Dar sammel ich Tamara und Tabitha ein und wir werden gemeinsam bis Kigoma weiterfliegen.
Ich bin schon sehr gespannt, was mich danach hier erwartet und wie es weitergeht,,, doch ich freu mich, wieder für acht Monate hierher zu gehen,
Ich wünsche auch euch in Deutschland, dass ihr wirklich Gottes Hand spüren könnt, die euch trägt und leitet und euer Vertrauen voll auf IHN setzt.
Rebekka
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